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Transportlösung

Gefahrguttransport (ADR)

Logisticoo transportiert Gefahrgut nach ADR sicher und regelkonform — von der einzelnen Palette mit Farben oder Aerosolen bis zur Komplettladung Chemie, mit Festpreis-Angebot in 30 Minuten. Wir fahren die gängigen ADR-Klassen des Straßentransports: Klasse 2 (Gase), 3 (entzündbare Flüssigkeiten), 4.1, 5.1 (entzündend wirkende Stoffe), 6.1 (giftige Stoffe), 8 (ätzende Stoffe) und 9 (verschiedene Gefahrstoffe, darunter Lithiumbatterien); ausgenommene Klassen wie 1 (Explosivstoffe) und 7 (radioaktive Stoffe) prüfen wir im Einzelfall. Zur Leistung gehören ADR-geschulte Fahrer, vorschriftsmäßig ausgerüstete Fahrzeuge, die Prüfung Ihrer UN-Nummern, Verpackungsgruppen und Zusammenladeverbote sowie korrekte Beförderungspapiere nach Kapitel 5.4 ADR — begleitet durch unseren Gefahrgutbeauftragten. Häufig sparen wir Kunden Aufwand über die 1000-Punkte-Regel (ADR 1.1.3.6): Bleibt Ihre Sendung darunter, gelten Erleichterungen, die Ihr persönlicher Disponent vorab berechnet. Limited-Quantity-Sendungen fahren im Regelnetz mit, korrekt gekennzeichnet und dokumentiert. Abholung in 147 deutschen Städten, ADR-Läufe in 55 Länder — auch als Express-Direktfahrt, wenn die Produktion auf den Stoff wartet, und mit einem persönlichen Disponenten, der Ihre wiederkehrenden Gefahrgut-Relationen kennt.

Leistungsmerkmale

  • ADR-Klassen 2, 3, 4.1, 5.1, 6.1, 8 und 9 im Regelbetrieb (Klasse 1 und 7 auf Anfrage)
  • ADR-geschulte Fahrer und ausgerüstete Fahrzeuge (Warntafeln, Feuerlöscher, Schutzausrüstung)
  • Prüfung von UN-Nummer, Verpackungsgruppe, Tunnelcode und Zusammenladeverboten vor Auftragsannahme
  • 1000-Punkte-Berechnung und LQ-Abwicklung zur Kostenersparnis
  • Beförderungspapiere und Kennzeichnung nach ADR Kapitel 5.4 inklusive
  • Gefahrgutbeauftragter als fachliche Instanz hinter jedem Transport
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Wann ein ADR-Transport greift — und welche Klassen wir fahren

Sobald ein Stoff im ADR gelistet ist und die Freimengen überschreitet, gilt Gefahrgutrecht — das betrifft weit mehr als reine Chemie. Alltäglich sind Farben, Lacke und Verdünner (Klasse 3), Spraydosen und Aerosole (Klasse 2), Reinigungs- und Ätzmittel (Klasse 8), Düngemittel (Klasse 5.1), Pflanzenschutz und Biozide (Klasse 6.1) sowie Lithiumbatterien und Akkupacks (Klasse 9, UN 3480/3481). Diese Klassen fahren wir im Regelbetrieb. Explosivstoffe (Klasse 1) und radioaktive Stoffe (Klasse 7) verlangen Sonderauflagen und prüfen wir im Einzelfall. Entscheidend für die Einstufung ist das Sicherheitsdatenblatt, Abschnitt 14: Dort stehen UN-Nummer, offizielle Benennung, Klasse und Verpackungsgruppe — die vier Angaben, mit denen wir Zulässigkeit und Auflagen bestimmen.

Ausrüstung, Papiere und die 1000-Punkte-Regel

Unsere Fahrzeuge sind ADR-ausgerüstet — orangefarbene Warntafeln, Feuerlöscher passender Löschmittelmenge, Unterlegkeile, Augenspülung und persönliche Schutzausrüstung nach Ausrüstungsliste 8.1.5 —, die Fahrer besitzen die ADR-Bescheinigung. Vor Annahme prüfen wir Zusammenladeverbote, den Tunnelbeschränkungscode und die zulässige Verpackung; die Beförderungspapiere nach Kapitel 5.4 erstellen wir korrekt inklusive Angabe der Beförderungskategorie. Kernhebel für die Kosten ist die 1000-Punkte-Regel nach ADR 1.1.3.6: Die Menge je Beförderungskategorie wird mit einem Faktor (50, 3 oder 1) multipliziert; bleibt die Summe unter 1.000 Punkten, entfallen Warntafelpflicht, Teile der Ausrüstung und die Kennzeichnungspflicht am Fahrzeug. Limited Quantities (LQ) und freigestellte Mengen laufen sogar im normalen Stückgutnetz mit — beides berechnet der Disponent vorab.

ADR auf der Straße, IATA in der Luft, IMDG auf See — die Abgrenzung

Gefahrgutregeln sind verkehrsträgerspezifisch und unterschiedlich streng. Das ADR gilt für den Straßentransport und ist am praktikabelsten — mit Erleichterungen wie der 1000-Punkte-Regel und LQ. Die IATA-DGR für die Luftfracht sind deutlich enger: kleinere Mengengrenzen, strengere Verpackung, und manches, was auf der Straße fährt, ist im Flugzeug ganz verboten (etwa lose Lithium-Ionen-Zellen auf Passagiermaschinen). Der IMDG-Code regelt die Seefracht mit eigener Verpackungs- und Stauvorschrift. Ein Stoff kann also per Lkw problemlos, per Luftfracht nur eingeschränkt und per See wieder anders zu behandeln sein. Für multimodale Sendungen stimmen wir die Einstufung auf den strengsten beteiligten Verkehrsträger ab, damit auf der gesamten Kette dieselbe Verpackung und Dokumentation trägt.

Was kostet ein Gefahrguttransport?

Die Grundkalkulation folgt den üblichen Kilometer-Faustwerten (±15 %): Sprinter ~1,10 €/km ab 89 €, Lkw 7,5 t ~1,45 €/km ab 169 €, Lkw 12 t ~1,65 €/km ab 219 €, Sattelzug ~1,95 €/km ab 379 €. Der ADR-Aufschlag entsteht durch Ausrüstung, Fahrerqualifikation, Dokumentation und ggf. Zusammenladebeschränkungen, die Beiladung einschränken. Beispiel: Eine Palette Farben (Klasse 3, unter 1.000 Punkten) von Frankfurt nach Berlin (rund 545 km) im 7,5-Tonner liegt etwa im Bereich 850–1.050 €. Bleibt die Sendung unter der 1000-Punkte-Grenze oder in LQ, sparen Sie den Warntafel- und Ausrüstungsaufwand — genau deshalb rechnet der Disponent die Einstufung vor jeder Buchung durch und nennt den Festpreis in 30 Minuten.

Gängige ADR-Klassen im Straßentransport

KlasseGefahrgutTypisches BeispielBesonderheit
2GaseAerosoldosen, DruckgasflaschenBelüftung, Tunnelcode beachten
3entzündbare FlüssigkeitenFarben, Lacke, Verdünnerhäufig LQ-/1000-Punkte-fähig
6.1giftige StoffePflanzenschutz, BiozideZusammenladeverbot mit Lebensmitteln
8ätzende StoffeSäuren, Laugen, Reinigersäurefeste Ladungssicherung
9verschiedene GefahrstoffeLithiumbatterien UN 3480/3481Ladezustand & Verpackung geprüft

Häufige Fragen

Welche Angaben brauchen Sie für ein Gefahrgut-Angebot?

UN-Nummer, offizielle Benennung, Klasse und Verpackungsgruppe (steht im Sicherheitsdatenblatt, Abschnitt 14), dazu Menge, Verpackungsart und Relation. Damit prüfen wir Zulässigkeit, Tunnelbeschränkungen und die 1000-Punkte-Regel — und Sie erhalten den Festpreis in 30 Minuten.

Was bedeutet die 1000-Punkte-Regel für meine Kosten?

Nach ADR 1.1.3.6 werden Gefahrgutmengen mit einem Faktor je Beförderungskategorie in Punkte umgerechnet. Bleibt die Ladung unter 1.000 Punkten, entfallen unter anderem orangefarbene Warntafeln und Teile der Ausrüstungspflicht — der Transport wird einfacher und günstiger. Wir rechnen das vor jeder Buchung für Sie durch.

Transportieren Sie auch Lithiumbatterien?

Ja, als Klasse 9 (UN 3480/3481 für lose Zellen, UN 3481 in/mit Geräten). Wir prüfen Bauart, Wattstunden, Ladezustand und die vorgeschriebene Verpackung nach ADR-Sondervorschriften und kennzeichnen korrekt. Für den reinen Straßentransport ist das gut beherrschbar; soll die Sendung zusätzlich per Luftfracht gehen, gelten die strengeren IATA-DGR, die wir vorab abklären.

Was sind Limited Quantities und was bringen sie mir?

Limited Quantities (LQ) sind Gefahrgüter in kleinen Innenverpackungen unterhalb definierter Mengengrenzen. Sie sind von vielen ADR-Pflichten freigestellt, brauchen nur die LQ-Raute als Kennzeichnung und dürfen im normalen Stückgutnetz mitlaufen. Das macht sie deutlich günstiger als Vollgefahrgut — ob Ihre Sendung LQ-fähig ist, prüfen wir anhand von Stoff und Verpackungsgröße.

Was kostet ein Gefahrguttransport?

Basis sind die Kilometer-Faustwerte (Sprinter ~1,10 €/km, 7,5 t ~1,45 €/km, FTL ~1,95 €/km, ±15 %) plus ADR-Aufschlag für Ausrüstung, Qualifikation und Dokumentation. Eine Palette Farben (Klasse 3, unter 1.000 Punkten) Frankfurt–Berlin im 7,5-Tonner liegt etwa bei 850–1.050 €. Bleibt die Sendung unter der Punktegrenze oder in LQ, sinkt der Aufschlag — den Festpreis nennen wir in 30 Minuten.

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