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Verpackungstipps aus der Praxis
Die meisten Transportschäden entstehen vor dem Transport — durch überstehende Ware, lose Folie oder fehlenden Kantenschutz. Mit diesen Regeln kommt Ihre Sendung heil an.
1. Palettieren: die Grundregeln
- Nichts übersteht: Ware bündig mit der Palettenkante, sonst drohen Anfahrschäden beim Handling.
- Schweres nach unten, gleichmäßige Lastverteilung, stabile Lagenbildung (Verbund statt Säulen).
- Intakte Euro- oder Einwegpalette — gebrochene Kufen sind ein Ausschlussgrund fürs Sammelgut.
2. Sichern: Folie, Band, Kantenschutz
- Stretchfolie mehrlagig bis unter das Palettendeck wickeln — die Ware muss mit der Palette eine Einheit bilden.
- Umreifungsband bei schweren Einzelstücken, Kantenschutzleisten unter jedem Band.
- Kippempfindlich? Kipp- und Schockindikatoren machen unsachgemäßes Handling nachweisbar.
3. Kennzeichnen
- Empfänger + PLZ groß und auf mindestens zwei Seiten.
- Symbole nutzen: „oben", „zerbrechlich", „nicht stapeln" — und „nicht stapeln" auch physisch durchsetzen (Stapelschutz-Aufsatz).
- Gefahrgut: UN-Nummer und Gefahrzettel gemäß ADR — im Zweifel vorher unsere ADR-Seite lesen oder anrufen.
4. Maschinen & Einzelstücke
- Schwerpunkt markieren, Anschlagpunkte kennzeichnen, bewegliche Teile arretieren.
- Öle/Betriebsstoffe ablassen oder sichern (Auslaufschutz), empfindliche Flächen mit VCI-Folie gegen Korrosion schützen.
- Ab ~500 kg Einzelgewicht: Transportbock oder Kiste — wir beraten bei der Anfrage.
Unsicher? Schicken Sie Ihrem Disponenten ein Foto der Sendung — wir sagen Ihnen vor der Abholung, ob die Verpackung transportsicher ist. Das ist billiger als jeder Schadenfall.