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Transportlösung

Messe-Transport

Messe-Transporte von Logisticoo bringen Stand, Exponate und Prospektmaterial pünktlich in das gebuchte Aufbaufenster — und nach Messeschluss zuverlässig wieder zurück. Messelogistik hat eigene Gesetze: Die Anlieferung läuft über Zeitfenster und Vorstauplätze der Messegesellschaften, an großen Plätzen wie Hannover, Frankfurt, Köln, Düsseldorf, München, Berlin oder Nürnberg herrscht in Auf- und Abbauphasen dichter Verkehr auf dem Gelände, und wer sein Slot verpasst, wartet. Ihr persönlicher Disponent bucht die Zeitfenster, koordiniert mit Standbauer und Spediteursystem des Veranstalters und plant die Rückholung schon bei der Hinfahrt — inklusive Zwischenlagerung des Leerguts während der Laufzeit, wenn gewünscht. Empfindliche Exponate, Displays und Technik fahren im Koffer, stoßgeschützt verpackt und nach VDI 2700 gesichert; für kurzfristig vergessene Teile — der Klassiker am Aufbautag — springt die Express-Direktfahrt ein. Auslandsmessen in 55 Ländern wickeln wir inklusive Zollpapieren (etwa Carnet ATA für vorübergehende Ausfuhr) ab. Festpreis für Hin- und Rücktransport in 30 Minuten, Abholung in 147 deutschen Städten — ein Disponent für den gesamten Messezyklus.

Leistungsmerkmale

  • Zeitfensterbuchung und Abstimmung mit Messegesellschaft und Standbau
  • Hin- und Rücktransport als ein Auftrag, inklusive Leergut-Zwischenlagerung
  • Kofferfahrzeuge mit stoßgeschützter Verpackung für Exponate und Technik
  • Express-Direktfahrt als Rettung für vergessene oder defekte Teile am Aufbautag
  • Auslandsmessen mit Carnet ATA und Zollabwicklung
  • Erfahrung mit den Abläufen der großen deutschen Messeplätze
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Wann Messe-Logistik eigene Planung braucht

Sobald Ware auf ein Messegelände muss, gelten andere Regeln als bei jeder normalen Anlieferung. Die Messegesellschaften takten die Zufahrt über Zeitfenster und Vorstauplätze; in den Auf- und Abbautagen ist das Gelände überlastet, Kräne und Stapler sind knapp, und ein verpasster Slot bedeutet Wartezeit von Stunden. Gleichzeitig hängt am pünktlichen Eintreffen der gesamte Standaufbau mit gebuchten Handwerkern. Typische Nutzer sind Aussteller mit eigenem Stand, Standbauunternehmen, Roadshow-Veranstalter und Firmen mit empfindlichen Exponaten oder Vorführgeräten. Wer nur eine einzelne Kiste Prospekte schickt, kommt mit Standardversand aus — sobald aber Stand, Technik, Zeitfenster und Rückholung zusammenkommen, braucht es die durchgeplante Messe-Logistik mit einem verantwortlichen Ansprechpartner.

Hin, Zwischenlagerung, zurück — der Messezyklus im Detail

Wir planen den kompletten Zyklus als einen Auftrag. Zur Hinfahrt buchen wir das Aufbau-Zeitfenster, stimmen uns mit Standbauer und dem Speditionssystem des Veranstalters ab und liefern in den vereinbarten Slot. Empfindliche Exponate, Displays und Technik fahren im geschlossenen Koffer, stoßgeschützt verpackt und nach VDI 2700 gesichert. Das nach dem Aufbau anfallende Leergut — Kisten, Verpackung, Transportgestelle — nehmen wir mit, lagern es messenah zwischen und liefern es pünktlich zum Abbau zurück, sodass am Stand kein teurer Lagerplatz belegt wird. Die Rückholung des Standguts ist im selben Auftrag terminiert. Fehlt am Aufbautag ein Teil, springt die Express-Direktfahrt ein — der Disponent kennt Ihren Standplatz aus dem Hauptauftrag und liefert direkt unter Beachtung der Geländelogistik.

Carnet ATA, Verzollung und EU-Verkehr — die Abgrenzung

Bei Auslandsmessen entscheidet der Zielort über die Zollabwicklung. Innerhalb der EU fahren wir Messegut frei ohne Zollformalitäten. Bei Messen im Drittland — etwa Schweiz, Türkei, Golfregion, USA — kommt es darauf an, ob die Ware dortbleibt oder zurückkehrt. Für Exponate, Vorführgeräte und Standbau, die nur vorübergehend ausgeführt und wieder eingeführt werden, ist das Carnet ATA das Mittel der Wahl: Es erspart Einfuhrabgaben und Kautionshinterlegung im Zielland und dokumentiert die vorübergehende Verwendung. Verkaufsware oder Verbrauchsmaterial, das vor Ort bleibt, läuft dagegen über die reguläre Aus- und Einfuhrverzollung. Welches Verfahren greift, klärt Ihr Disponent vorab — samt fristgerechter Carnet-Beantragung, damit die Ware am Messeort nicht am Zoll hängenbleibt.

Was kostet ein Messe-Transport?

Hin- und Rücktransport kalkulieren wir kilometerbasiert nach Fahrzeug (±15 %): Sprinter ~1,10 €/km ab 89 €, Lkw 7,5 t ~1,45 €/km ab 169 €, Sattelzug ~1,95 €/km ab 379 €. Beispiel: Ein kompletter Messestand (rund 6 Paletten) von Berlin zur Messe Düsseldorf und zurück (rund 570 km je Strecke) auf dem 7,5-Tonner liegt für Hin- und Rückweg etwa im Bereich 1.700–2.100 €, zuzüglich Leergut-Zwischenlagerung während der Laufzeit. Preistreiber sind Wartezeiten in überlasteten Aufbauphasen, Zeitfenster zu Randzeiten, Zwischenlagerung sowie Carnet ATA und Verzollung bei Auslandsmessen. Den Festpreis für den gesamten Zyklus nennen wir in 30 Minuten.

Leistungen im Messezyklus

PhaseLeistungBesonderheit
HinfahrtZeitfenster-Anlieferung in den Aufbau-SlotAbstimmung mit Standbau & Veranstalter
LaufzeitLeergut-Abholung & messenahe Zwischenlagerungkein Lagerplatz am Stand nötig
Notfall AufbautagExpress-Direktfahrt vergessener TeileBeladung oft in 60–120 Min.
Rückfahrtterminierte Standgut-Rückholungim selben Auftrag geplant
AuslandsmesseCarnet ATA / Verzollungvorübergehende Aus-/Einfuhr

Häufige Fragen

Was passiert mit Leergut und Verpackung während der Messelaufzeit?

Wir nehmen Kisten und Verpackung nach dem Aufbau mit, lagern sie messenah zwischen und liefern sie pünktlich zum Abbau zurück — Sie sparen den teuren Lagerservice am Stand. Die Rückholung des Standguts ist im selben Auftrag terminiert, sodass nach Messeschluss nichts auf dem Gelände wartet.

Können Sie kurzfristig etwas nachliefern, das beim Aufbau fehlt?

Ja — genau dafür halten wir die Express-Direktfahrt bereit: Fahrzeuge in 147 Städten, Beladung häufig binnen 60 bis 120 Minuten, Zustellung direkt an den Stand unter Beachtung der Geländelogistik. Rufen Sie Ihren Disponenten an; er kennt Ihren Standplatz aus dem Hauptauftrag.

Übernehmen Sie die Zeitfensterbuchung bei der Messegesellschaft?

Ja. Wir buchen die An- und Abfahr-Zeitfenster über das Speditions- und Logistiksystem des Veranstalters, koordinieren uns mit Ihrem Standbauer und takten Abholung und Vorlauf rückwärts vom Slot. So vermeiden wir Wartezeiten auf den überlasteten Vorstauplätzen und liefern in genau das Fenster, in dem Ihr Aufbauteam bereitsteht.

Wickeln Sie auch Transporte zu Messen im Ausland ab?

Ja, in 55 Länder. Innerhalb der EU fahren wir formalitätenfrei; bei Drittland-Messen organisieren wir für vorübergehend aus- und wieder eingeführte Exponate das Carnet ATA, das Einfuhrabgaben und Kaution im Zielland erspart. Verkaufsware verzollen wir regulär. Das passende Verfahren und die fristgerechte Beantragung klärt Ihr Disponent vorab.

Was kostet ein Messe-Transport?

Hin- und Rückweg sind kilometerbasiert (Sprinter ~1,10 €/km, 7,5 t ~1,45 €/km, FTL ~1,95 €/km, ±15 %). Ein 6-Paletten-Stand Berlin–Düsseldorf und zurück auf dem 7,5-Tonner liegt für beide Strecken etwa bei 1.700–2.100 € zzgl. Zwischenlagerung. Wartezeiten in Aufbauphasen, Randzeit-Slots und Carnet/Zoll bei Auslandsmessen weisen wir separat aus; den Festpreis für den ganzen Zyklus nennen wir in 30 Minuten.

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