Seefracht
Seefracht ist die wirtschaftlichste Lösung für große Volumen und interkontinentale Distanzen — und Logisticoo organisiert sie Tür zu Tür: LKW-Vorlauf aus 147 deutschen Städten zu den Seehäfen (Hamburg und Bremerhaven als wichtigste deutsche Containerhäfen, alternativ Rotterdam und Antwerpen), Verschiffung, Zollabwicklung und Nachlauf im Zielland. Sie wählen zwischen FCL (Full Container Load) mit eigenem 20- oder 40-Fuß-Container — sinnvoll ab etwa 13 bis 15 Kubikmetern oder bei sensibler Ware — und LCL (Less than Container Load), bei dem Sie nur Ihren Anteil am Sammelcontainer zahlen. Typische Laufzeiten: Nordeuropa–Nordamerika-Ostküste rund 2 bis 3 Wochen, Fernost 4 bis 6 Wochen, jeweils zuzüglich Vor- und Nachlauf sowie Hafenumschlag. Zur Leistung gehören seemäßige Export-Verpackung mit IPPC-behandeltem Holz (ISPM 15), korrekte VGM-Meldung (verifiziertes Bruttogewicht nach SOLAS), Ausfuhranmeldung, Konnossement-Handling und auf Wunsch die Transportversicherung über die volle Strecke. Ihr persönlicher Disponent legt Abfahrten und Closing-Termine offen — und das Festpreis-Angebot mit allen Nebenkosten kommt in 30 Minuten.
Leistungsmerkmale
- FCL (20'/40'-Container exklusiv) und LCL (Sammelcontainer-Anteil) nach Sendungsgröße
- Tür-zu-Tür inklusive Vorlauf, Hafenumschlag, Verschiffung und Nachlauf
- Abfahrten ab Hamburg, Bremerhaven, Rotterdam und Antwerpen
- Export-Verpackung seemäßig mit ISPM-15-Holz und Korrosionsschutz
- Zoll komplett: Ausfuhranmeldung, Dokumente, VGM-Meldung nach SOLAS
- Transparente Gesamtkalkulation ohne nachträgliche Surcharge-Überraschungen
Oder direkt: +49 30 346 467 850
Wann Seefracht die richtige Wahl ist
Seefracht lohnt sich, wenn das Volumen groß, das Gut schwer und der Termin planbar ist. Für Maschinen und Anlagen, Baustoffe, Möbel, Konsumgüter in Serie, Fahrzeuge und komplette Betriebsausstattungen ist sie um ein Vielfaches günstiger als die Luftfracht — der Preis je Kubikmeter oder Tonne ist konkurrenzlos niedrig. Voraussetzung ist, dass die mehrwöchige Laufzeit in Ihre Planung passt: Wer ein festes Ankunftsdatum hat, plant rückwärts inklusive Schiffs-Closing. Für eilige, hochwertige oder kleinvolumige Sendungen ist dagegen die Luftfracht die bessere Wahl, für innereuropäische Relationen die Straße. Klassische Seefracht-Kunden sind Importeure und Exporteure mit regelmäßigen Übersee-Relationen, Maschinenbauer und Händler, die Container-Volumen bewegen.
FCL, LCL und die Abwicklung im Detail
Wir organisieren die komplette Kette Tür zu Tür: Vorlauf per Lkw aus 147 Städten zum Hafen (Hamburg, Bremerhaven, alternativ Rotterdam oder Antwerpen), Containerpackung, Verschiffung, Verzollung und Nachlauf im Ziel. Bei FCL nutzen Sie einen 20-Fuß-Container (rund 33 m³) oder 40-Fuß-Container (rund 67 m³, als High Cube mehr) exklusiv — sinnvoll ab etwa 13 bis 15 m³ oder bei diebstahl- und feuchteempfindlicher Ware. Bei LCL zahlen Sie nur Ihren Anteil am Sammelcontainer, ideal für kleinere Mengen. Zur Abwicklung gehören seemäßige Verpackung mit ISPM-15-behandeltem Holz gegen Schädlingsbefall, die verpflichtende VGM-Meldung (verifiziertes Bruttogewicht nach SOLAS vor Verladung), Ausfuhranmeldung, Konnossement (Bill of Lading) und auf Wunsch die Transportversicherung über die gesamte Strecke.
Seefracht, Luftfracht und FCL gegen LCL — die Abgrenzung
Gegenüber der Luftfracht tauschen Sie bei der Seefracht Zeit gegen Geld: Sie ist deutlich langsamer (Wochen statt Tage), aber ein Bruchteil des Preises je Volumen — der klassische Zielkonflikt zwischen eiliger, teurer Luft und günstiger, geduldiger See. Innerhalb der Seefracht entscheidet die Menge zwischen FCL und LCL: LCL (Sammelcontainer) ist bei kleineren Volumen günstiger, verlangt aber einen zusätzlichen Umschlag im Sammellager auf beiden Seiten und birgt dort ein gewisses Handling-Risiko. FCL (eigener Container) lohnt sich ab etwa 13 bis 15 m³ — dann zahlen Sie weniger je Kubikmeter, vermeiden den Umschlag und haben die Ware sicher im verplombten Container. Bei empfindlicher oder wertvoller Ware kann FCL trotz kleinerer Menge die bessere Wahl sein; wir rechnen beide Varianten vor.
Was kostet Seefracht?
Der Seefrachtpreis richtet sich bei FCL nach Containertyp und Relation (Pauschale je Container), bei LCL nach dem größeren Wert aus Kubikmeter und Gewichtstonne (W/M-Regel); hinzu kommen Hafengebühren, Vor- und Nachlauf, Zoll und wechselnde Zuschläge wie BAF (Treibstoff) und Währungszuschläge. Einen Kilometer-Faustwert wie beim Lkw gibt es nicht — den deutschen Vorlauf zum Hafen kalkulieren wir jedoch nach den üblichen Werten (z. B. Sattelzug ~1,95 €/km). Wichtig sind die frühen Closing-Termine des gebuchten Schiffs, von denen wir rückwärts planen. Wir bündeln alle Positionen — Fracht, Hafen, Vor-/Nachlauf, Zoll — zu einem transparenten Festpreis ohne nachträgliche Surcharge-Überraschungen und legen Abfahrten und Cut-offs offen, in 30 Minuten.
FCL, LCL und Laufzeiten im Überblick
| Option / Relation | Kapazität / Menge | Laufzeit (reine See) | Ideal für |
|---|---|---|---|
| LCL Sammelcontainer | Anteil, < ~13 m³ | je Relation + Umschlag | kleinere Volumen |
| FCL 20-Fuß | rund 33 m³ / bis ~28 t | je Relation | ab ~13–15 m³, schwere Ware |
| FCL 40-Fuß (High Cube) | rund 76 m³ | je Relation | große, leichte Volumen |
| Nordamerika-Ostküste | FCL/LCL | 2–3 Wochen | planbare Übersee-Fracht |
| Fernost (z. B. China) | FCL/LCL | 4–6 Wochen | große Serien, Kostenfokus |
Häufige Fragen
Ab welcher Menge lohnt sich ein eigener Container (FCL) statt LCL?
Als Faustwert ab etwa 13 bis 15 Kubikmetern — darunter ist der Sammelcontainer (LCL) meist günstiger, darüber zahlen Sie mit FCL weniger pro Kubikmeter und vermeiden den Umschlag im Sammellager. Auch bei diebstahl- oder feuchteempfindlicher Ware kann FCL trotz kleinerer Menge die bessere Wahl sein; wir rechnen beide Varianten vor.
Wie lange dauert eine Seefracht-Sendung nach China oder in die USA?
Reine Seelaufzeiten: USA-Ostküste etwa 2 bis 3 Wochen, Fernost 4 bis 6 Wochen — hinzu kommen Vorlauf, Hafenabfertigung, Zoll und Nachlauf, zusammen meist 1 bis 2 weitere Wochen. Verbindliche Termine planen wir rückwärts vom gewünschten Ankunftsdatum inklusive Closing des gebuchten Schiffs.
Was ist die VGM-Meldung und kümmern Sie sich darum?
VGM steht für Verified Gross Mass — das verifizierte Bruttogewicht des gepackten Containers, das nach der SOLAS-Konvention vor der Verladung an die Reederei gemeldet werden muss; ohne VGM wird der Container nicht verschifft. Wir ermitteln und melden das Gewicht fristgerecht, sodass Ihre Sendung das gebuchte Schiff sicher erreicht.
Übernehmen Sie die seemäßige Verpackung und den Zoll?
Ja. Für Übersee organisieren wir seemäßige Export-Verpackung mit ISPM-15-behandeltem Holz (Schutz vor Schädlingsbefall, im Zielland Pflicht) und Korrosionsschutz. Die Ausfuhranmeldung erledigt unsere Zollabteilung, die Einfuhrverzollung organisieren wir über Partner im Zielland — Sie erhalten eine durchgehende Tür-zu-Tür-Abwicklung inklusive Konnossement-Handling.
Was kostet Seefracht?
FCL wird pauschal je Container und Relation berechnet, LCL nach dem größeren Wert aus Kubikmeter und Gewichtstonne (W/M); dazu kommen Hafengebühren, Vor-/Nachlauf, Zoll und Zuschläge wie BAF. Einen Kilometer-Faustwert gibt es nicht — den deutschen Vorlauf rechnen wir nach den üblichen Werten. Wir bündeln alle Positionen zu einem Festpreis ohne Surcharge-Überraschungen und nennen ihn in 30 Minuten.