Transporte für Einzelhandel & Filiallogistik
Logisticoo beliefert den Einzelhandel dort, wo Standardnetzwerke an Grenzen stoßen: Filialbelieferung mit festem Zeitfenster, Aktionsware, die pünktlich zum Prospektstart im Regal stehen muss, und eilige Nachschubfahrten, wenn ein Artikel ausverkauft ist. Handelsware duldet keine verpassten Rampenslots — Zentrallager des Lebensmittel- und Non-Food-Handels arbeiten mit gebuchten Zeitfenstern, deren Nichteinhaltung Standgeld und Strafzahlungen auslöst. Unsere Disposition avisiert deshalb nach den Vorgaben des Empfängers, bucht Slots und stellt sicher, dass Palettentausch und Lieferpapiere den Konditionen des Handels entsprechen. Für Innenstadtfilialen ohne Rampe fahren wir Fahrzeuge mit Ladebordwand und stellen Rollcontainer bis in den Lagerraum zu, auf Wunsch vor Ladenöffnung. Saisongeschäft planen wir mit Ihnen voraus: Weihnachten, Ostern und Aktionswochen bedeuten ein Vielfaches des normalen Volumens — wir skalieren Kapazität in 147 deutschen Städten, statt Sie zu vertrösten. Retouren und Umlagerungen zwischen Filialen nehmen wir auf der Rückfahrt gleich mit. Ihr Festpreis steht in 30 Minuten, Ihr Disponent bleibt derselbe. So bleibt das Regal gefüllt — auch dann, wenn der Abverkauf die Planung überholt.
Fahrzeuge & Ausstattung
Wir setzen Kofferfahrzeuge und Planensattel mit Ladebordwand und Hubwagen für die rampenlose Filialzustellung ein; für gemischte Sendungen sichern Zurrschienen und Sperrstangen Rollcontainer und Paletten getrennt voneinander.
Typische Anforderungen
- Zeitfenstergerechte Anlieferung an Zentrallager mit Slotbuchung und Avisierung
- Filialbelieferung in Innenstädten, auch ohne Rampe und vor Ladenöffnung
- Termintreue Zustellung von Aktions- und Saisonware zum Prospektstart
- Palettentausch und Lieferscheinabwicklung nach Handelskonditionen
- Eilige Nachschub-Direktfahrten bei Regallücken und Abverkaufsspitzen
- Retouren- und Umlagerungslogistik zwischen Filialen und Lager
Oder direkt: +49 30 346 467 850
Typische Sendungen aus Einzelhandel und Filiallogistik
Wir bewegen den Warenfluss zwischen Lieferant, Zentrallager und Verkaufsfläche. Erstens Zentrallager-Nachschub: palettierte Ware von Herstellern und Importeuren an die Regionallager der Handelsketten, meist zeitfenstergebunden. Zweitens Filialbelieferung: Rollcontainer, Mischpaletten und Displays vom Lager an die Filiale, häufig in Innenstädten ohne Rampe. Drittens Aktions- und Saisonware, die punktgenau zum Prospektstart im Regal stehen muss. Viertens eilige Nachschubfahrten, wenn ein Artikel ausverkauft ist und die Regallücke Umsatz kostet. Dazu kommen Retouren und Umlagerungen zwischen Filialen. Beliefert werden Lebensmittel- und Non-Food-Handel, Drogerie, Textil und Baumarkt — vom einzelnen Rollcontainer bis zur Filial-Komplettbelieferung in 147 deutschen Städten.
Zeitfenster und Regelwerk in der Handelslogistik
Handelsware duldet keine verpassten Rampenslots. Zentrallager arbeiten mit fest gebuchten Zeitfenstern, deren Nichteinhaltung Standgeld und Konventionalstrafen auslöst; Anlieferregeln, Palettenqualität und Avisierung sind in den Konditionen der Kette geregelt. Wir buchen Slots nach Empfängervorgabe, avisieren sauber und wickeln den EPAL-Palettentausch nach den üblichen Bedingungen ab. Ladungssicherung erfolgt nach VDI 2700; Rollcontainer und Paletten werden über Zurrschienen und Sperrstangen getrennt gesichert. Bei Lebensmitteln kommen die Hygieneanforderungen (VO (EG) 852/2004) und temperaturführung für kühlpflichtige Ware hinzu, bei Innenstadtfilialen die kommunalen Lieferzeitfenster und Umweltzonen. Für die Sendungsidentifikation nutzen wir die im Handel üblichen GS1-/NVE-Kennzeichnungen.
So läuft eine Einzelhandels-Belieferung bei Logisticoo ab
- Anfrage mit Empfänger, Sendungsdaten und ggf. vorgegebenem Zeitfenster.
- Festpreis in 30 Minuten mit passender Fahrzeugklasse.
- Slotbuchung nach den Vorgaben des Zentrallagers und Rückwärtsplanung der Abholung mit Puffer.
- Beladung mit getrennter Sicherung von Rollcontainern, Paletten und Displays.
- Anfahrt mit rechtzeitiger Anmeldung; Ihr Disponent überwacht die Fahrt und eskaliert früh bei Verzögerung, um Standgeld zu vermeiden.
- Zustellung — bei rampenlosen Innenstadtfilialen über Ladebordwand und Hubwagen bis in den Lagerraum, auf Wunsch vor Ladenöffnung —, inklusive Palettentausch und Mitnahme von Leergut oder Retouren. Ihr Ansprechpartner bleibt derselbe.
Was kostet eine Einzelhandels-Belieferung?
Der Festpreis steht vorab. Faustwerte pro Kilometer (±15 %): Sprinter rund 1,10 €/km (ab 89 €), Lkw 7,5 t rund 1,45 €/km (ab 169 €), Lkw 12 t rund 1,65 €/km (ab 219 €), Sattelzug rund 1,95 €/km (ab 379 €). Beispiel: Eine Filialtour mit dem 7,5-Tonner mit Ladebordwand von Nürnberg nach München (rund 170 km) liegt etwa bei 260–300 €. Für eine eilige Nachschub-Direktfahrt bei Regallücke rechnen Sie mit dem Sprinter-Tarif ab 89 €. Feste Filialtouren und regelmäßige Zentrallager-Relationen senken den Kilometerpreis deutlich; Zeitfenster-Zustellung vor Ladenöffnung und Retourenmitnahme weisen wir transparent aus.
Einzelhandels-Sendungen und passende Abwicklung
| Sendungstyp | Empfänger | Fahrzeug/Equipment | Timing |
|---|---|---|---|
| Zentrallager-Nachschub | Regionallager Handelskette | Sattelzug, Slotbuchung | Zeitfenster-gebunden |
| Filialbelieferung | Innenstadtfiliale ohne Rampe | 7,5 t + Ladebordwand/Hubwagen | vor Ladenöffnung |
| Aktions-/Saisonware | Zentrallager | Sattelzug, rückwärts geplant | zum Prospektstart |
| Eiliger Nachschub | Filiale bei Regallücke | Sprinter, Direktfahrt | wenige Stunden |
| Retoure/Umlagerung | Lager / andere Filiale | Koffer, Ladebordwand | auf Rückfahrt |
Häufige Fragen
Was passiert, wenn das Zentrallager ein gebuchtes Zeitfenster vorgibt?
Wir übernehmen die Slotbuchung nach den Vorgaben des Empfängers und disponieren die Fahrt mit ausreichender Reserve auf das Zeitfenster. Der Fahrer meldet sich rechtzeitig an, Ihr Disponent überwacht die Anfahrt und informiert Sie, falls sich unterwegs etwas verschiebt — so vermeiden Sie Standgelder und Strafzahlungen des Handels.
Liefern Sie auch direkt in Fußgängerzonen-Filialen ohne Laderampe?
Ja, dafür nutzen wir Fahrzeuge mit Ladebordwand und Hubwagen und richten uns nach den Lieferzeitfenstern der jeweiligen Fußgängerzone, meist früh morgens. Auf Wunsch stellt der Fahrer die Ware bis in den Lagerraum der Filiale zu und nimmt Leergut oder Retouren direkt wieder mit.
Übernehmen Sie den Palettentausch nach den Konditionen der Handelskette?
Ja. Wir wickeln den EPAL-Palettentausch nach den üblichen Handelskonditionen ab und führen die Palettenkonten sauber mit, damit die Bestände zwischen Ihnen, Lager und Filiale stimmen. Anlieferregeln, Palettenqualität und Lieferscheinhandling richten wir nach den Vorgaben des jeweiligen Empfängers aus.
Wie fangen Sie Saisonspitzen wie Weihnachts- und Aktionsgeschäft ab?
Saisongeschäft planen wir mit Ihnen voraus: Weihnachten, Ostern und Aktionswochen bedeuten oft ein Vielfaches des normalen Volumens. Statt zu vertrösten, skalieren wir die Kapazität in 147 deutschen Städten hoch und reservieren Slots frühzeitig. Aktionsware disponieren wir rückwärts vom Zeitfenster, damit sie im Regal steht, wenn der Prospekt erscheint — nicht danach.
Nehmen Sie Retouren und Leergut bei der Filialbelieferung gleich mit?
Ja. Auf der Zustelltour nimmt der Fahrer Leergut, Tauschpaletten, Rollcontainer und Retouren direkt wieder mit zurück ins Lager oder zwischen den Filialen. Das spart eine separate Fahrt und hält Ihre Kreisläufe geschlossen. Umlagerungen zwischen Filialen planen wir auf der Rückfahrt ein.