Transporte für Lebensmittelindustrie
Für Lebensmittelhersteller fährt Logisticoo die komplette Kette: Rohstoffe und Zutaten ins Werk, Halbfabrikate zwischen Produktionsstandorten und Fertigware an Handel und Großverbraucher — hygienisch einwandfrei, temperaturgeführt, dokumentiert. Lebensmittellogistik ist Vertrauenssache mit Nachweispflicht: Ihre HACCP-Konzepte enden nicht am Werkstor, sondern gelten auch auf der Straße. Deshalb stellen wir saubere, geruchsneutrale Laderäume, trennen unverträgliche Produkte, halten vereinbarte Temperaturen vom Tiefkühlbereich bis zur Frischelogistik ein und liefern auf Wunsch das Temperaturprotokoll zur Sendung. Chargenreine Transporte und lückenlose Papiere unterstützen Ihre Rückverfolgbarkeit. Produktionsversorgung denken wir vom Band aus: Fehlt ein Rohstoff, droht Stillstand — dann fahren wir Express-Direktfahrten, auch nachts. Fertigware bringen wir zeitfenstergenau an die Zentrallager des Handels, mit Slotbuchung, Avisierung und Palettentausch. Mit MHD-kritischer Ware gehen wir entsprechend um: kurze Laufzeiten, keine unnötigen Umschläge, first-in-first-out in der Tourenplanung. Ihr Festpreis-Angebot steht in 30 Minuten, Ihre Ansprechperson bleibt dieselbe. Ob Molkerei, Backwarenhersteller oder Feinkostmanufaktur: Fahrzeuggröße und Taktung passen wir an Ihre Produktionsmengen an — vom täglichen Kühlsprinter bis zum Sattelzug im festen Wochenrhythmus.
Fahrzeuge & Ausstattung
Wir disponieren Kühlkoffer mit Aufzeichnung für Frische- und Tiefkühlware sowie saubere Planen- und Kofferfahrzeuge für Trockensortiment und Rohstoffe; Mehrkammer-Fahrzeuge fahren zwei Temperaturzonen in einer Tour.
Typische Anforderungen
- Hygienisch einwandfreie, geruchsneutrale Laderäume gemäß HACCP-Anforderungen
- Temperaturführung von Tiefkühl- bis Frischelogistik mit Protokoll
- Chargenreine Transporte und lückenlose Dokumentation für die Rückverfolgbarkeit
- Express-Rohstoffversorgung bei drohendem Produktionsstillstand
- Zeitfenstergenaue Zentrallager-Belieferung mit Slotbuchung und Palettentausch
- Kurze Laufzeiten für MHD-kritische Ware ohne unnötige Umschläge
Oder direkt: +49 30 346 467 850
Typische Sendungen aus der Lebensmittelindustrie
Wir fahren die gesamte Wertschöpfungskette. Auf der Beschaffungsseite Rohstoffe und Zutaten — Mehl und Zucker in Säcken oder Big Bags, Fette, Aromen, Zusatzstoffe in Gebinden und Oktabins. Dazwischen Halbfabrikate, die zwischen Produktionsstandorten pendeln, etwa Teiglinge, Vorprodukte oder Grundmassen, häufig kühl- oder tiefkühlpflichtig. Auf der Absatzseite Fertigware an Handel und Großverbraucher: palettierte Trockensortimente, Molkereiprodukte und Frischeware bei 2–7 °C, Tiefkühlware bei −18 °C sowie MHD-kritische Chargen mit knapper Restlaufzeit. Typisch sind außerdem Leergut- und Ladungsträgerkreisläufe (E2-Kisten, Paletten) sowie chargenreine Transporte, bei denen sich Produkte nicht vermischen dürfen. Je nach Kunde reicht das vom täglichen Kühlsprinter der Feinkostmanufaktur bis zum Sattelzug der Molkerei im festen Wochenrhythmus.
Normen und Regelwerk im Lebensmittelverkehr
Grundlage ist die Lebensmittelhygiene nach der EU-Verordnung 852/2004 mit dem HACCP-Prinzip: saubere, geruchsneutrale Laderäume, Trennung unverträglicher Güter und lückenlose Rückverfolgbarkeit über Charge und Papiere. Temperaturgeführte Ware fahren wir nach den Grundsätzen des ATP-Übereinkommens in geeigneten Kühl- und Tiefkühlfahrzeugen (FRC-Klasse für Tiefkühlung), mit kontinuierlicher Aufzeichnung und Solltemperatur, die vor Abfahrt schriftlich fixiert wird. Das Temperaturprotokoll liefern wir zur Sendung — Ihr Nachweis für Audits und Reklamationen. Bei der Zentrallagerbelieferung gelten die Anlieferregeln des Handels: gebuchte Zeitfenster, Avisierung, Palettentausch. FIFO-Logik in der Tourenplanung schützt MHD-kritische Ware vor unnötiger Standzeit. Ladungssicherung erfolgt nach VDI 2700 mit Sperrbalken und Antirutschmatten, gerade bei schweren, hohen Palettenlagen.
So läuft ein Lebensmitteltransport bei Logisticoo ab
- Anfrage mit Ware, Temperaturvorgabe, Menge und Empfänger inklusive dessen Anlieferregeln.
- Festpreis-Angebot in 30 Minuten mit passender Fahrzeug- und Temperaturklasse.
- Vorkühlung: Das Fahrzeug wird vor Beladung auf Solltemperatur gebracht, der Laderaum auf Sauberkeit und Geruchsfreiheit geprüft.
- Beladung chargenrein, unverträgliche Güter getrennt, Sicherung nach VDI 2700.
- Transport mit laufender Temperaturaufzeichnung; bei Zentrallagern Slotbuchung und Avisierung, bei Produktionsengpässen Express-Direktfahrt auch nachts.
- Zustellung im Zeitfenster mit Palettentausch, Übergabe des Temperaturprotokolls und Leergutrücknahme. Für wiederkehrende Verkehre bleibt Ihr persönlicher Disponent fester Ansprechpartner und kennt die Regeln jedes Empfängers.
Was kostet ein Lebensmitteltransport?
Den Preis nennen wir vorab als Festpreis; die Faustwerte je Kilometer (±15 %): Kühlsprinter für Frische-Kleinmengen rund 1,10 €/km (ab 89 €), Lkw 7,5 t rund 1,45 €/km (ab 169 €), Lkw 12 t rund 1,65 €/km (ab 219 €), Kühl-Sattelzug rund 1,95 €/km (ab 379 €). Temperaturführung und Aufzeichnung sind eingerechnet, ein Tiefkühlzuschlag kann bei −18 °C anfallen. Eine Frische-Direktfahrt Hamburg–Berlin (rund 290 km) mit dem Kühlsprinter liegt damit etwa bei 320–370 €, eine Komplettladung Molkereiprodukte Kempten–Köln (rund 600 km) mit dem Kühl-Sattelzug etwa bei 990–1.350 €. Zuschläge entstehen für Nacht- und Wochenendfahrten, Zwei-Fahrer-Besatzung sowie Standzeiten über das gebuchte Zeitfenster hinaus.
Typische Lebensmittel-Sendungen und passende Abwicklung
| Sendungstyp | Beispiel | Fahrzeug/Temperatur | Typische Laufzeit |
|---|---|---|---|
| Rohstoff ins Werk | Mehl, Zucker in Säcken/Big Bags | Planen-Lkw, trocken/ungekühlt | planbar, terminiert |
| Frischeware | Molkerei, Feinkost bei 2–7 °C | Kühlkoffer mit Aufzeichnung | Nachtsprung / gleicher Tag |
| Tiefkühlware | TK-Backwaren, Convenience −18 °C | TK-Fahrzeug (FRC), ATP-konform | planbar, temperaturführung |
| MHD-kritische Charge | kurze Restlaufzeit, FIFO | Direktfahrt ohne Umschlag | kürzestmöglich |
| Zentrallager-Belieferung | Fertigware an Handels-ZL | Sattelzug, Slot + Palettentausch | im gebuchten Zeitfenster |
Häufige Fragen
Wie weisen Sie die Einhaltung der Kühlkette nach?
Das Kühlaggregat zeichnet die Laderaumtemperatur über die gesamte Fahrt auf, das Protokoll erhalten Sie auf Wunsch zur Sendung. Die Solltemperatur wird vor Abfahrt schriftlich fixiert, der Fahrer kontrolliert sie bei Übernahme und an Pausenpunkten. Damit haben Sie für Audits und Kundenreklamationen einen belastbaren Nachweis.
Fahren Sie auch unverpackte Rohstoffe oder nur palettierte Ware?
Unser Kerngeschäft ist verpackte und palettierte Ware — Säcke, Big Bags, Oktabins, Kartons und Gebinde. Lose Schüttgüter im Silo- oder Kippfahrzeug gehören nicht zu unserem Standardprogramm; hierfür vermitteln wir bei Bedarf im Rahmen der Projektlogistik eine passende Lösung. Für alles Palettierte gilt: Festpreis in 30 Minuten.
Was kostet ein temperaturgeführter Lebensmitteltransport?
Sie erhalten einen Festpreis in 30 Minuten. Zur Orientierung: Kühlsprinter rund 1,10 €/km (ab 89 €), Kühl-Sattelzug rund 1,95 €/km (ab 379 €), jeweils ±15 %, Temperaturführung inklusive. Eine Frischefahrt Hamburg–Berlin (rund 290 km) liegt etwa bei 320–370 €. Für Tiefkühlung bei −18 °C kann ein Zuschlag anfallen, den wir transparent ausweisen.
Fahren Sie ATP-konform mit Tiefkühlung bei −18 °C?
Ja. Für Tiefkühlware setzen wir geeignete Kühlfahrzeuge nach den Grundsätzen des ATP-Übereinkommens ein, für Dauertiefkühlung in der FRC-Klasse. Das Fahrzeug wird vorgekühlt, das Aggregat zeichnet den Verlauf durchgehend auf, und Sie erhalten das Temperaturprotokoll zur Sendung als Nachweis für Ihre Qualitätssicherung.
Können Sie chargenrein und mit Rückverfolgbarkeit transportieren?
Ja. Wir trennen Chargen im Laderaum, vermeiden die Zusammenladung unverträglicher Güter und führen die Lieferpapiere lückenlos, sodass jede Sendung ihrer Charge zuordenbar bleibt. Das unterstützt Ihre HACCP-Dokumentation und erleichtert im Rückrufsfall die eindeutige Zuordnung.